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Kooperationsgemeinschaft Mammographie Ausgabe 08 | 14. Juni 2017

Aus der Öffentlichkeitsarbeit

Brustkrebsrisiken - neues Infoangebot für Frauen

Seit gut 4 Monaten gibt es ein neues Informationsangebot auf dem Frauenportal der Kooperationsgemeinschaft Mammographie. Die neue Kachel „Brustkrebsrisiken“ wird seither stark besucht. 10.000 Nutzer riefen 24.000 Seiten zum Thema auf. Etwa 45 % dieser BesucherInnen sind jünger als 50 Jahre. Wer ein Videoformat zum Thema bevorzugt, dem empfehlen wir einen Blick auf das Interview mit Prof. Dr. med. Katja Siegmann-Luz. 

Aus den Screening-Einheiten

Sportlich, Pink und gut gelaunt beim 27. Matjeslauf in Emden

29 Grad und blauer Himmel beim diesjährigen Emder Matjes-Lauf: Sportlich mit dabei 9 Läuferinnen und Läufer des Mammographie-Screening-Teams Niedersachsen Nordwest. Unter dem Motto "Laufen gegen Brustkrebs" wurde auf das wichtige Thema „Brustkrebsfrüherkennung“ aufmerksam gemacht und wie sollte es anders sein: natürlich in pinker Laufkleidung. Zahlreiche Besucher, Fans und Arbeitskollegen sorgten für tolle Stimmung am Straßenrand und motivierten das Läufer-Team, um die 5 und 10 Km-Etappen zu meistern.

VERANSTALTUNGEN

Mammadiagnostik & Screening: Jahrestagung Senologie 2017

„Brustkrebsbehandlung: Weniger ist mehr“ – so lautet das Motto des diesjährigen Senologie-Kongresses. Die Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) findet vom 29. Juni bis 1. Juli im Berliner CityCube statt. Schwerpunkte des Kongresses werden die modernen Diagnostikverfahren, mit denen zunehmend frühe Stadien des Mammakarzinoms entdeckt werden können, sowie die gleichzeitige Vermeidung von Übertherapie und die verstärkte interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen Fachrichtungen der DGS sein. 

Das wissenschaftliche Programm reicht von der Oxford-Debatte „Das Mammografiescreening – nur ein teures Politikum“ über wissenschaftliche Sitzungen zu „Trends in der modernen Mammadiagnostik“, „DGS meets DEGUM“ bis hin zu der Vortragsreihe „Mammakarzinomprävention primär: Was bringt wie viel?“. 

Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie ist in Halle B am Stand 20 vertreten.  

Mehr Infos zum Programm finden Sie hier.

Am 1. Juli 2017 findet auf dem Berliner Alexanderplatz zudem ein Informationstag der Screening-Einheiten und Brustzentren aus Berlin/Brandenburg statt. Motto: „ICH BIN DABEI!“ – Brustkrebs: Verstehen. Früh erkennen. Klug behandeln.“

Häufig gestellte Frage

Warum wird die Untersuchung nur bis 69 Jahre angeboten?

Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken und daran zu sterben, ist für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren am höchsten.

Für Frauen nach dem 69. Lebensjahr wird keine Mammographie-Screening-Untersuchung mehr angeboten. Mit zunehmendem Alter steigt zwar das jährliche Risiko für Brustkrebs weiter an. Auf der anderen Seite treten auch andere Todesursachen häufiger auf. Mit einer systematischen Früherkennung würde man vermehrt Frauen mit der Diagnose und Behandlung von Brustkrebs belasten, die wegen anderer Erkrankungen gar nicht an Brustkrebs gestorben wären.

Daher hat man sich in Deutschland bislang gegen ein systematisches Screening nach dem 69. Lebensjahr entschieden.

Diese „Frage der Woche“ hatte auf Facebook die Gemüter besonders erhitzt. Die Altersbeschränkung wird von vielen Frauen mit Unverständnis aufgenommen und hat 327 Follower „wütend“ gemacht und „64“ traurig. Diese Frage wurde 70 Mal geteilt, es gab 90 Kommentare. 

MSP | Gut zu wissen

Der Ergebnisqualität auf der Spur – geprüfte Leistung bei der (Re)-Zertifizierung

Das Ergebnis der erbrachten Leistung im Mammographie-Screening lässt sich gut messen. Dazu werden so genannte Leistungsparameter herangezogen, die im Bundesmantelvertrag-Ärzte (Anhang 10 Anlage 9.2) definiert sind und für die es bestimmte Soll- und Grenzwerte gibt. Zum umfangreichen Katalog gehören unter anderem:

  • Wiedereinbestellungsrate
  • Brustkrebsentdeckungsrate
  • Karzinomstadien
  • Bildwiederholungsrate
  • Fristen zwischen Untersuchungstermin und Befundmitteilung

Die Screening-Einheiten müssen die Leistungsparameter kontinuierlich dokumentieren. Bei der alle 30 Monate durchgeführten Rezertifizierung werden diese Leistungsparameter retrospektiv von 10 Quartalen ausgewertet.

Wenn Sie mehr zu dem Thema lesen möchten, empfehlen wir Ihnen den Blogbeitrag von Bildat/Hecht

Aus der Öffentlichkeitsarbeit

Team der Kooperationsgemeinschaft Mammographie auf dem Röntgenkongress in Leipzig

Vom 24. bis zum 27. Mai 2017 bot der diesjährige Röntgenkongress wieder Gelegenheit, unterschiedlichste Beiträge unter anderem zum Screening, zu bildgebenden Verfahren und radiologischen Neuerungen sowie jede Menge MTRA-Workshops, -Fortbildungskurse und -Klinikseminare wahrzunehmen.
Am Stand der Kooperationsgemeinschaft Mammographie fand ein spannender Austausch mit vielen MTRA-Schülerinnen und -Schülern statt. 

MSP | Gut zu wissen

Mehr Service: Zentrale Stellen bieten Online-Buchungsportal für Termine

Frauen in Baden-Württemberg und Hessen bietet sich nun eine komfortable Möglichkeit der Terminvereinbarung. Die Zentralen Stellen haben ein Online-Buchungsportal bereitgestellt, das bereits von mehreren tausend Frauen genutzt wird. Zum Einloggen wird lediglich der Einladungscode benötigt. Weitere Zentrale Stellen planen die Einführung des Portals.

Online-Buchung Baden-Württemberg
Online-Buchung Hessen

Aus den Screening-Einheiten

Erste App zum Mammobil aus SE Niedersachsen Nordwest

Kostenlos, informativ und aktuell: Seit März dieses Jahres ist die erste App „Mein Mammobil“ im Apple App Store und im Google Play Store erhältlich. Die App bietet Standort-Termine auf einem Blick inklusive GoogleMap-Liveansicht, Informationen über aktuelle Projekte sowie aktuelle News zum Screening-Programm und der Screening-Einheit in Wittmund. Mittels einer PushMail-Funktion können kurzerhand brandneue News direkt auf das Smartphone versendet werden. Derzeit wird die App von rund 60 App-Usern sowie 30 Web-Usern regional und überregional täglich verwendet.