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Kooperationsgemeinschaft Mammographie Ausgabe 07 | 26. April 2017

MSP | GUT ZU WISSEN

Aus unserem Blog: Brustkrebsrisiko und Brustdichte

Dr. rer. nat. Vanessa Kääb-Sanyal

Eine hohe Brustdichte gilt als Risikofaktor für Brustkrebs. Die Erhöhung des Risikos ist bei einer dichten Brust jedoch nur gering. Die meisten Frauen haben eine Brustdichte der Stufe 2 oder 3, das heißt, unregelmäßig dichtes Drüsengewebe. Nur bei unter 10 % der Frauen ist das Drüsengewebe extrem dicht. Das Risiko für die Erkrankung Brustkrebs ist in diesem Fall leicht erhöht (1,2-fach).

Da mehrere Faktoren das Brustkrebsrisiko beeinflussen, hat die Brustdichte allein nur wenig Aussagekraft.

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MSP | GUT ZU WISSEN

Aus unserem Blog:
Digitales Mammographie-Screening besitzt hohe Programmsensitivität

Univ.-Prof. Dr. med. Walter Heindel 

Der Anteil der Frauen mit extrem hoher Brustdichte (ACR 4) ist mit weniger als 7 % relativ gering. Bei diesen Frauen ist die Programmsensitivität auf etwa 50 % reduziert. Bei Frauen mit Brustdichtegraden bis ACR 3 hingegen zeigt das digitale Mammographie-Screening eine sehr hohe Treffsicherheit. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, in der der Einfluss der Brustdichte auf die Programmsensitivität bei rund 26.000 Screening-Aufnahmen untersucht wurde.

Aus diesem Grunde erscheint die häufige Vermischung der Kategorie ACR 3 und 4 als „dichte Brust“ nicht korrekt, betonen die Autoren der Studie. Diese beiden Kategorien sollten aufgrund ihrer unterschiedlichen Ergebnisse getrennt betrachtet werden. Das digitale Mammographie-Screening stellt demnach auch bei ACR 3 eine verlässliche Früherkennungsmaßnahme für Brustkrebs dar.

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MSP | GUT ZU WISSEN

Aus unserem Blog:
Über die Zuverlässigkeit der Dichtebestimmung

Dr. med. Karin Bock

Ist die mammographische Dichte ein Schätzwert? Zwar gibt es unterschiedliche Verfahren der Dichteschätzung, die international Anwendung finden. Aber eine exakt reproduzierbare Dichtemessung existiert derzeit noch nicht. Bei mehrmaliger Untersuchung derselben Mammogramme kann derselbe Untersucher zu einer anderen Dichteklassifikation kommen genauso wie unterschiedliche Befunder bei derselben Mammographie. 

Blogautorin Dr. med. Karin Bock verweist auf eine Aussage des American College of Radiology (ACR) zu der Dichtebestimmung. „Die Bestimmung der Drüsenkörperdichte ist nicht zuverlässig reproduzierbar.“ … „Die Bedeutung der Brustdichte als Risikofaktor für Brustkrebs ist umstritten. Darüber hinaus gibt es keinen Konsens darüber, dass die Dichte an sich ein ausreichendes Risiko für ein zusätzliches Screening darstellt. Für Frauen mit dichten Brüsten kann die Mitteilung von Dichte-Informationen unangemessene Angst bezüglich ihres Risikos verursachen und die Besorgnis, dass die Mammographie Brustkrebs übersehen haben könnte.“ 

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Aus der wissenschaft

IQWIG: Fakten zur Brustdichte

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat sein Informationsangebot erweitert. Ausführliche Informationen zu den Themen Brustkrebsrisiko und Brustdichte finden Sie auf der Internetpräsenz des Instituts.

Häufig gestellte Frage

Warum wird die Untersuchung erst ab 50 Jahren angeboten?

Auf Facebook finden Sie derzeit jeden Montag die Frage der Woche. „Warum wird mir die Untersuchung erst ab 50 Jahren angeboten?“ ist eine der Fragestellungen auf https://www.facebook.com/brustkrebsfrueherkennung. Die Frage nach dem Grund beschäftigt viele Frauen.

Die Antwort kurzgefasst: Das Mammographie-Screening-Programm (MSP) richtet sich an Frauen ab dem 50. bis zum 69. Lebensjahr. Wissenschaftlich erwiesen ist, dass das Mammographie-Screening bei Frauen in der Altersgruppe den größten Nutzen hat. Das Risiko an Brustkrebs zu erkranken ist in dem Alter zudem am höchsten.

Die ausführliche Antwort finden Sie hier.

Aus den Screeningeinheiten

Weltfrauentag - ein besonderer Tag im Mammographie-Screening Karlsruhe

Am 8. März verteilten die Mitarbeiterinnen über 80 pinkfarbene Rosen an die Teilnehmerinnen. "Wie nett von Ihnen, tolles Team, gelungene Überraschung..." so bedankten sich viele der Teilnehmerinnen. 

Dr. med. Margit Deinzer, Programmverantwortliche Ärztin im Mammographie-Screening Karlsruhe, ist sicher, dass jede Frau von den Vorteilen profitiert, die das bundesweite Angebot zur Brustkrebsfrüherkennung bietet. "Wir können Brustkrebs nicht verhindern, aber durch das Mammographie-Screening ist es möglich, Veränderungen früh zu erkennen und damit die Heilungschancen zu verbessern." 

Mit dieser Aktion möchte das Mammographie-Screening Karlsruhe auf das wichtige Thema Brustkrebsfrüherkennung aufmerksam machen. 

Das gesamte Team freut sich schon auf den Frauentag 2018!

Aus deN Screeningeinheiten

Weltfrauentag - Kinotag in Jever, Mammographie-Screening Niedersachsen-Nordwest

Anlässlich des Weltfrauentages fand in Jever ein Kinoabend nur für Frauen unter dem Motto „Frauenkino“ statt. Die Gleichstellungsbeauftragte der Region, Ivonne Loers, und Birgitt Kampen-Neumann vom Screening informierten gemeinsam über 100 interessierte Frauen bei einem Snack und einem Gläschen Sekt zum wichtigen Thema „Brustkrebsfrüherkennung“ – ein Vorfilm der besonderen Art sozusagen. 

Die Frauen konnten sich zum Thema Brustkrebs austauschen. Loers berichtete über ihre eigenen Erfahrungen und Kampen-Neumann stand für Fragen bereit. Es war ein Abend in besonderer Atmosphäre und wie es sich für einen Frauenabend im Kino gehört, gab es zum Abschluss ein kleines pinkes Überraschungspaket für die Kinobesucherinnen. 

Zwei schöne Aktionen aus den Screening-Einheiten, wie wir finden! 

Aus den screeningeinheiten

10 Jahre Mammographie-Screening Rhein Neckar-Odenwald

"Solange es keine bessere Methode zur Brustkrebsfrüherkennung gibt, so lange werden wir für dieses Programm kämpfen", sagte Gerlinde Kretschmann, Schirmherrin des Mammographie-Screenings Baden-Württemberg, auf einer Festveranstaltung.
Gefeiert wurden 10 Jahre erfolgreiches Mammographie-Screening Rhein-Neckar-Odenwald in Mannheim am 7. April 2017 ­– zusammen mit den ÄrztInnen Dr. Daniel, Czechak-Reimann, Dr. Rahmfeld sowie mit Frau Dommermuth (Foto v. l. | Heinrich).

Aus der Öffentlichkeitsarbeit

Das Neueste aus den Medien in unserem Pressespiegel

Kennen Sie schon den Pressespiegel der Kooperationsgemeinschaft Mammographie?

Der Pressespiegel ist die wöchentliche Zusammenfassung unserer täglichen Medienbeobachtung mit Aktuellem aus der Presse und den Online-Medien zum Mammographie-Screening-Programm und allen wichtigen Themen drum herum – Beiträgen aus der Fachpresse, den Wochenmagazinen, den Regionen Deutschlands oder unseren Nachbarländern.

Wie ist die allgemeine Stimmungslage zum Mammographie-Screening-Programm? Gab es mal wieder einen spannenden Beitrag im Fernsehen, welcher verpasst wurde, über den aber schon alle Frauen vor dem Mammobil reden? Wenn Sie gern mitreden wollen, dann können Sie den Pressespiegel abonnieren. Er erscheint in der Regel jeden Montag. Die Anmeldung zum Abonnement senden Sie bitte an presse@koop-mammo.de mit dem Stichwort „Pressespiegel“ und der Angabe der E-Mail-Adresse, sofern diese von den Absenderangaben abweicht.

Relevante Themen finden Sie parallel dazu auch in unserer Online-Presseschau im Newsroom.

Viel Spaß beim Lesen.


Veranstaltungen

© Leipziger Messe/Grubitzsch

Röntgenkongress in Leipzig

Der 97. Deutsche Röntgenkongress vom 24. – 27. Mai im Congress Center LEIPZIG steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Alles im Blick“ und ist ein gemeinsamer Kongress von DRG und ÖRG. Der Schwerpunkt liegt auf der onkologischen Bildgebung.  

Eine Highlight-Sitzung, die Sie auf keinen Fall verpassen sollten:

„Screening mit bildgebenden Verfahren“
Vorsitz / Moderation: Heindel W / Münster, Diederich S / Düsseldorf
25.05.2017, 14:00 bis 15:30 Uhr, Raum Bucky 

Neben den beliebten MTRA-Workshops und fachlichen Themen wird es in diesem Jahr um das aktuelle Thema "Interkulturelle Kommunikation im medizinischen Alltag" sowie um Burnout und Stress gehen. Auch ein Workshop für MTRA-Lehrkräfte zu Unterrichtsvorbereitung und Gestaltung wird es geben. Hierfür empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung. 

Das gesamte Programm ist hier einzusehen.  

Das Team der Kooperationsgemeinschaft Mammographie freut sich auf einen wertvollen Austausch und interessante Begegnungen am Stand D1 in der Halle 2.

Kommen Sie uns besuchen, wir freuen uns auf Sie!