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Kooperationsgemeinschaft Mammographie Ausgabe 02 | 07. Oktober 2015

MSP | Gut zu wissen

Aktuelle Auswertung zum Mammographie-Screening-Programm

Bei 6 von 1.000 untersuchten Frauen wird Brustkrebs entdeckt

Die gute Nachricht für alle Frauen, die am Screening teilnehmen, lautet: Rund 80 Prozent der aufgespürten Karzinome sind maximal zwei Zentimeter groß und haben noch nicht die Lymphknoten befallen. Das bedeutet für die Frauen in der Regel eine schonendere Behandlung. Die Brust kann häufiger erhalten werden, eine Chemotherapie ist seltener erforderlich. Gleichzeitig ist die Prognose oft besser.

Jede zweite Frau nimmt teil
Die aktuellen Jahresberichte zur Evaluation und Qualitätssicherung der Kooperationsgemeinschaft Mammographie zeigen, dass im Jahr 2012 rund 2,8 Millionen Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren die Screening-Untersuchung in Anspruch genommen haben. Das ist etwas mehr als die Hälfte der eingeladenen Frauen. Seit des flächendeckenden Screenings in 2009 liegt die Teilnahmerate stabil zwischen 52 und 56 Prozent.

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ZUM REINHÖREN

Mammographie-Screening: Radiobeitrag zu den aktuellen Auswertungen

Bekanntermaßen steigt das Brustkrebsrisiko mit dem Alter. Das zeigen auch die aktuellen Auswertungen der Kooperationsgemeinschaft Mammographie. Je älter die Teilnehmerin am Mammographie-Screening-Programm, desto wahrscheinlicher ist eine Brustkrebsdiagnose. "Wenn sich eine Frau für Früherkennung entscheidet, dann kann man ihr eine regelmäßige Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm ab 50 Jahren empfehlen", berichtet Dr. Vanessa Kääb-Sanyal, kommissarische Leiterin der Geschäftsstelle der Kooperationsgemeinschaft Mammographie, in einem aktuellen Audiobeitrag.

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AUS DEN SCREENING-EINHEITEN

Münster feiert 10 Jahre Mammographie-Screening

Vor genau zehn Jahren, im Oktober 2005, startete in Münster das deutsche Mammographie-Screening-Programm. In den beiden Screening-Einheiten Münster-Nord/Warendorf und Münster-Süd/Coesfeld wurden die ersten Frauen im Rahmen der Regelversorgung zur Früherkennung eingeladen. Bereits vor dem Start der ersten beiden Screening-Einheiten hat in Münster am Universitätsklinikum das erste Referenzzentrum seine Arbeit aufgenommen.

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Aus der Öffentlichkeitsarbeit

Brustkrebsmonat Oktober: "Ich bin dabei…

weil ich Brustkrebs-Früherkennung als Chance sehe."
Unter diesem Motto stehen die Aktivitäten der Kooperationsgemeinschaft Mammographie. Drei neue sympathische Frauenporträts geben dem Brustkrebsmonat für das Mammographie-Screening Gesicht.

Plakate, Infokarten sowie der inzwischen auch vielfach von gynäkologischen Praxen nachgefragte Flyer "Gut informiert entscheiden" tragen die Botschaft der Informierten Entscheidung in viele Regionen Deutschlands. Die ausgewogene Information über die möglichen Vor- und Nachteile der Brustkrebs-Früherkennung im Mammographie-Screening ist nicht nur von vielen gesundheitspolitischen Institutionen gefordert, sondern soll durch Offenheit und Transparenz das Vertrauen der Frauen in die Qualität des Programms stärken. Wenn Frauen sich für eine Brustkrebs-Früherkennung entscheiden, dann ist das Mammographie-Screening nach wie vor die einzige als wirksam anerkannte Methode für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren.

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Praxis-Tipp

Gut in den Herbst – Holunderblütentee gegen Erkältung

Wenn das Laub fällt und die Temperatur sinkt, kündigt sich häufig auch eine Erkältung an. Im Trend sind derzeit Hausmittel aus Großmutters Zeiten wie der Holunderblütentee. Heiß getrunken und mit Honig gesüßt, soll er den Körper zum Schwitzen bringen und im Kampf gegen die drohende Erkältung unterstützen. Noch effektiver ist der Trunk vor dem Schlafengehen. Eine dicke Decke übergeworfen und schon ist die Schwitzkur perfekt. Wem es immer noch nicht heiß genug ist, kann vorher noch ein warmes Salz-Fußbad nehmen.

Wir wünschen jedenfalls jetzt schon gute Besserung!